Rampen und Auffahrten

Grundstücksauffahrten sind bewilligungspflichtig. Bei der zuständigen Baubehörde erfährt man Genaueres über die Regeln (Lage zum Nachbarn, Gefälle, Breite ...). Neben den Vorgaben sind auch eigene Wünsche zu berücksichtigen (Veloabstellplatz, Einzel- oder Doppelgarage, Carport o.ä.). Ausserdem sollten die Kehricht- und Grünabfuhr, Heizöl-Lieferwagen, Möbelwagen u.ä. einen guten Zugang zur Auffahrt haben.

Wer es exklusiv möchte, kann sich eine Flächenheizung im Bereich der Auffahrt gönnen, die das winterliche Schneeschaufeln überflüssig macht. Diese darf nur auf dem eigenen Grundstück installiert werden, nicht auf öffentlichem Boden (z.B. Trottoir), ausserdem ist sie ebenfalls bewilligungspflichtig.

Ist die Auffahrt abschüssig, oder liegt die Garage im Untergeschoss, muss eine Rampe gebaut werden. Für den Bau gibt es ebenfalls örtliche Regeln, die zu beachten sind. So darf die Rampe nicht zu steil sein (kalter Motor, Glatteis). Unten an der Rampe ist ein Entwässerungsschacht oder eine Entwässerungsrinne mit Ablauf in eine Sickergrube vorzusehen. Der Schacht bzw. die Rinne müssen  zudem mit Rosten abgedeckt werden.

Wie Stufen und Treppen, Gartensitzplätze und Wege, sollten auch Rampen eine raue Oberfläche aufweisen. Die seitlichen Rampenwände, wenn sie nicht angepflanzt werden, sind mit einem Geländer zu sichern. Der nötige Abstand der Rampe von der Strassenflucht und dem Tor ist zu beachten.

Eine Rampenbeheizung ermöglicht wiederum eine witterungsunabhängige Benutzung.